Glaskörpertrübungen
Punkte, Fäden oder Spinnweben, die beim Blick auf eine helle Fläche mitwandern und dem Blick immer davonschwimmen — „Mouches volantes“, fliegende Mücken.
Was Sie da tatsächlich sehen
Das Auge ist zum größten Teil mit dem Glaskörper gefüllt, einem klaren Gel aus Wasser, Hyaluronsäure und feinen Kollagenfasern. Mit den Jahren verflüssigt sich dieses Gel, die Fasern verklumpen.
Diese Klümpchen werfen einen Schatten auf die Netzhaut — und diesen Schatten sehen Sie. Sie sind also kein Trugbild, sondern ein reales optisches Phänomen im eigenen Auge.
Was normal ist
- Häufigkeit
- Sehr häufig, mit dem Alter zunehmend — bei Kurzsichtigen früher
- Typisch
- Auf hellem Grund deutlicher, wandern nach, sinken langsam ab
- Verlauf
- Das Gehirn lernt, sie auszublenden; sie sinken meist aus der Sichtachse
Wann es kein harmloser Fall ist
- Plötzlich viele neue Punkte auf einmal, wie ein Schwarm oder Rußregen
- Gleichzeitig Lichtblitze, besonders im Dunkeln
- Ein Schatten oder Vorhang, der von außen ins Sehfeld wandert
- Rasche Verschlechterung des Sehens an einem Auge
Dann kann sich der Glaskörper von der Netzhaut abgelöst und dabei eingerissen haben. Rufen Sie an, bevor Sie kommen: +43 512 234 262
Warum die Untersuchung trotzdem sinnvoll ist
Neue Trübungen sind meist harmlos — aber ob dabei ein Netzhautriss entstanden ist, sieht man nur mit weiter Pupille bei einer Untersuchung des Augenhintergrundes. Ein Riss lässt sich lasern, eine Ablösung muss operiert werden.
Deshalb gilt: neue Trübungen einmal anschauen lassen, dann wissen Sie, woran Sie sind.
Einen Termin vereinbaren
Telefonisch während der Ordinationszeiten, Anfrage jederzeit per E-Mail. Ohne Überweisung.